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Alles was Sie über Arzneimittel wissen sollten Alles was Sie über Arzneimittel wissen sollten

2010-11-18 05:56

Medikamente aus dem Internet Medikamente aus dem Internet

Ein Trend der scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist, ist der, Medikamente die bisher nur über die Apotheke erhältlich waren im Internet anzubieten. Sogenannte Versandapotheken schießen wie Pilze aus dem Boden und bieten ihre Ware sogar über Werbespots im Fernsehen an.

Dabei wird aber häufig übersehen dass der Service einer Apotheke nicht nur daraus besteht Arzneien zu liefern. Das dort tätige Fachpersonal verfügt über eine jahrelange Erfahrung mit den Produkten der pharmazeutischen Industrie und kann jeden Kunden umfassend beraten und über die möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen ausführlich informieren. Das ist ein Aspekt einer Online Apotheke welcher gern verschwiegen wird.

Für jemand der keine Beratung möchte oder der auf diskreten Service Wert legt ist das ein Weg seine Arzneien günstig und schnell zu beziehen. Gerade wenn es um Produkte wie das berühmte Viagra® geht, wird der Kauf von Angesicht zu Angesicht gern vermieden. Da ist es weniger peinlich ein Bestellformular im Internet auszufüllen.

Gefährlich wird es allerdings dann wenn Medikamente die bei uns ein Rezept des Arztes erfordern, aus dem Ausland, ohne eine Verordnung bestellt werden können. Jeder Kunde sollte vorsichtig sein denn ohne einen Arzt zu konsultieren kann der Griff zu solchen Mitteln sehr gefährlich werden. Nur ein Facharzt kann abschätzen wie die Inhaltstoffe auf den Körper wirken und ob eventuell Allergien oder Kreuzwirkungen mit anderen Mitteln entstehen könnten.

Es scheint in der weiten Welt des World Wide Web nichts zu geben dass es nicht zu kaufen gibt, aber wenn es um die Gesundheit geht  ist es besser den Grundsatz „safety first“ zu befolgen und immer erst mit einem Arzt zu sprechen.

2010-11-18 05:55

Zahngesundheit schon bei den Kleinsten fördern Zahngesundheit schon bei den Kleinsten fördern

Wenn Kinder regelmässig Zucker- oder Säurehältige Getränke konsumieren, droht frühkindlicher Karies. Deshalb werden Eltern möglichst früh auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Blend A med Whitestrips

2010-09-12 12:56

Neuartiges Arzneimittel revolutioniert den Kampf gegen Leukämie Neuartiges Arzneimittel revolutioniert den Kampf gegen Leukämie

Auch wenn der gegenwärtige medizinische Fortschritt guten Gewissens als rasant bezeichnet werden kann, darf der Aufwand für die Forschung nach neuen Arzneimitteln nicht unterschätzt werden. Bis ein solches auf den Markt kommt, vergehen in der Regel Jahre. Zunächst muss eine Erkrankung über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet und dabei ein Target (Ansatzpunkt für ein Medikament) gefunden werden. Dann werden unterschiedliche Substanzen auf dieses Target angesetzt und deren Effekt abgewartet. Substanzen, die mit dem Target reagieren, werden weiter untersucht. Anschließend durchlaufen sie einen Optimierungs- und Testprozess, an dessen Ende im Idealfall ein wirksames und für Patienten gut verträgliches Arzneimittelprodukt steht.

Besonders bei schwer verlaufenden und tödlichen Erkrankungen wie Krebs oder Aids wird die Arzneimittelforschung zur fieberhaften Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Im Kampf gegen Krebs konnten im Laufe der letzten Jahre jedoch zahlreiche Durchbrüche verzeichnet werden. Einer von ihnen betrifft die Medikation bei chronischer myeloischer Leukämie (Blutkrebs). Bei dieser Erkrankung erzeugt ein fehlerhaftes Chromosom (Träger genetischer Informationen im Zellkern) ein bestimmtes Protein (Eiweiß). Dieses Protein sorgt für eine übermäßige Produktion weißer Blutkörperchen. Schweizer Wissenschaftler des Pharmazieunternehmens Novartis hatten bereits in den 90er Jahren einen Wirkstoff namens Imatinib gefunden, der in der Lage ist, das Protein zu unterdrücken. Das Team um Brian Druker und Jürg Zimmermann machte es sich zur Aufgabe, Imatinib weiterzuentwickeln, zu testen und zu verbessern.

Betroffene, die mit diesem Arzneimittel behandelt wurden und sich anschließend einer Knochenmarktransplantation unterzogen, hatten eine Heilungschance von 60 bis 80 Prozent. Bei 98 Prozent der behandelten Patienten verbesserten sich die Blutwerte dank Imatinib signifikant. Die auftretenden Nebenwirkungen waren überwiegend leicht beherrschbar.

Brian Druker und Jürg Zimmermann wurden vom Europäischen Patentamt für ihren Erfolg mit dem Ehrentitel „Erfinder des Jahres 2009“ in der Kategorie Industrie ausgezeichnet.

2010-09-12 12:56

Arzneimittel, Tabletten, Dragees, Präparate, Arznei, Arzneien, Medikamente, Heilmittel Arzneimittel, Tabletten, Dragees, Präparate, Arznei, Arzneien, Medikamente, Heilmittel

Bei den gängigen Arzneimitteln findet man verschieden Formen der Darreichung, je nach dem wo und wie das Mittel wirken soll.

Da wären zuerst die Tabletten und Dragees, sie sind die häufigste Form in der Medikamente verkauft werden. Sie bestehen aus Wirkstoffen die unter Beimischung von Hilfsstoffen in Form gepresst werden. Dann lösen sie sich entweder im Wasser oder in der Magenflüssigkeit schnell auf und gelangen so in den Blutkreislauf. Dragees sind zusätzlich noch mit einer Schicht umgeben damit der Kranke sie leichter schlucken kann. Ähnlich ist es bei den Retardtabletten, nur das diese sich nur langsam auflösen und so ihre Wirkstoffe erst nach und nach freigeben.

Eine weitere Form der Verabreichung von Medizin ist die Kapsel, bei ihr handelt es sich um einen Hohlkörper aus Gelatine. Diese löst sich erst im Magen auf und das bewirkt dass der Wirkstoff erst dort zur Gänze freigesetzt wird. Die Kapsel sollte nicht zerbissen werden sonst kann das Medikament nicht an der richtigen Stelle wirken.

Viele Präparate nimmt der Körper am besten in Form von Tropfen auf. Dabei wird der Wirkstoff in Wasser, Öl oder Alkohol gelöst, so kann die Dosis exakt abgemessen werden. Diese Heilmittel sind in Tropffläschchen erhältlich. Auf diesem Weg kann eine bitter schmeckende Arznei mit Hilfe von Zucker oder Tee eingenommen werden. Es gibt aber auch Tropfen die nicht dafür vorgesehen sind durch den Mund in den Körper zu gelangen. Wie zum Beispiel Augen und Ohrentropfen die direkt in das betroffene Organ eingebracht werden.

Wenn es um die Erkrankungen der Atemwege geht dann kommen auch oft die sogenannten Aerosole zum Einsatz, diese werden in speziellen Geräten vernebelt und der Betroffene kann sie so ganz leicht inhalieren.

Egal in welcher Form eine Arznei eingenommen wird, trägt sie durch die exakte Dosierung zu einer schnellen Besserung oder sogar Heilung bei.

2009-12-03 01:20

Alte Arzneimittel richtig entsorgen Alte Arzneimittel richtig entsorgen

Jeder der Arzneimittel verordnet bekommt kennt das, oft ist sind noch Tabletten oder Hustensaft übrig wenn man  längst wieder gesund ist. Aber was macht man mit den alten Arzneimitteln am besten wenn sie übrig bleiben oder abgelaufen sind?

Auf keinen Fall sollten diese über die Kanalisation entsorgt werden, also nicht in die Toilette kippen auch wenn das der einfachste Weg ist, sie los zu werden. Entweder entsorgt man sie über den Restmüll oder gibt sie in der Apotheke ab.

Denn Arzneimittel können über die Kläranlagen nicht oder nur zum Teil abgebaut werden und gelangen so wieder ins Trinkwasser. Welche Wirkungen das auf die Umwelt und unser aller Gesundheit hat, ist noch nicht einmal bekannt. Wer seine alten Medikamente über den normalen Hausmüll entsorgt, sollte sicher sein dass dieser verbrannt wird und nicht auf der Deponie endet. Denn über die Deponie können die Stoffe wieder in die Umwelt gelangen. Wo der Restmüll schließlich landet kann über die Gemeinde oder Stadtverwaltung erfragt werden. Um zu verhindern dass Kinder die Medikamente finden und für bunte Bonbons halten, ist es ratsam sie in Zeitungspapier zu wickeln. Kinder entwickeln ein erstaunliches Talent Dinge zu finden die nicht für sie geeignet sind, hier ist große Vorsicht angebracht.

Wer ganz sicher gehen will dass die Medikamente sicher entsorgt werden, der sollte sie in der Apotheke abgeben. Dort holen Spezialfirmen die alten Arzneien ab und entsorgen sie fachgerecht. Viele Gemeinden verfügen auch über Sammelstellen wo man seine alten Tabletten abgeben kann, auch hier ist die fachgerechte Entsorgung durch eine Verbrennung gesichert.

2009-10-19 00:32

Arzneimittel Definition Arzneimittel Definition

Laut gesetzlicher Definition sind Arzneimittel oder auch Pharmaka Stoffe oder Zubereitungen aus Substanzen die zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper bestimmt sind. Diese sollen Krankheiten heilen, lindern oder verhüten. Ebenso Krankheitserreger oder Parasiten abwehren oder abtöten.

Ehe ein neues Arzneimittel auf den Markt kommt durchläuft es eine oft jahrelange Phase der Entwicklung und Erprobung, bis es schließlich in der Apotheke erhältlich ist. Dies gilt gleichermaßen für Arzneien die frei verkäuflich, wie für Medikamente die nur über ein ärztliches Rezept erhältlich sind.

Die Entwicklung eines Medikamentes erfolgt in 3 Phasen:

  1. Die Präklinische Entwicklung, dabei werden Wirkstoffe von denen man annimmt dass sie für den Körper wirksame oder heilsame Stoffe enthalten, isoliert. Das können Stoffe aus Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen sein

  2. Die klinische Prüfung am Menschen, diese ist für jede Arznei gesetzlich vorgeschrieben. Dabei wird das Medikament zunächst an einem kleinen Kreis von gesunden Probanden getestet. Dann erfolgt die Prüfung der erforderlichen Dosierung am Patienten, um möglichst wenige Nebenwirkungen zu erhalten. Außerdem wird getestet wie sich das Medikament im Vergleich mit einem Placebo auf den Menschen auswirkt.

  3. Am Ende steht dann die Galenische Entwicklung, bei der die für den Körper optimale Form der Arznei festgestellt wird. Denn je nach Darreichungsform wie Pille, Pulver oder Saft bzw. Tropfen, kann die Geschwindigkeit der Freisetzung der Inhaltsstoffe bestimmt werden. Auch der Ort der Freisetzung und der Ort der Wirkung werden durch die Form der Verabreichung beeinflusst. Etwa bei Zäpfchen die direkt in den Enddarm eingeführt werden, oder bei Salben die unmittelbar auf die schmerzende Stelle aufgetragen werden.

Dies alles kann viele Jahre dauern, aber es sichert dem Patienten die größtmögliche Sicherheit wenn es um Medikamente und damit um die Gesundheit geht.

2009-10-19 00:30

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